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AUCH TRAINER MÜSSEN TRAINIEREN. COACHS UND TRAINER WENDEN EINE WOCHE PRO JAHR FÜR EIGENE WEITERBILDUNG AUF

MITGLIEDeRUMFRAGE DES DVCT ZEIGT HOHE BILDUNGSBEREITSCHAFT VON COACHS UND TRAINERN - nACHFRAGE NACH e-lEARNING-wEITERBILDUNG STEIGT

Hamburg, 13. November 2017. Etwa eine Woche pro Jahr investieren deutsche Coachs und Trainer in Weiterbildung. Das belegt eine Umfrage des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct) e.V. An der Studie beteiligten sich 236 dvct-Mitglieder.
Durchschnittlich nimmt ein Trainer oder Coach fünf Tage im Jahr an einer Weiterbildung teil. 31 Prozent investieren zwischen fünf und zehn Tagen, 23 Prozent sogar mehr als zehn Tage. Damit sind Coachs und Trainer bildungshungriger als andere Berufsgruppen: Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verbrachten Beschäftigte in deutschen Unternehmen 2015 durchschnittlich weniger als drei Tage (22 Stunden) in Lehrgängen, Kursen oder Seminaren.

Weiterbildung als doppelte Pflicht für Trainer und Coachs:
Wer andere bilden will, muss selbst lernen
Weiterbildung ist für Coachs und Trainer von besonderer Bedeutung, wie die dvct-Vorsitzende Susanne Lübben betont: „Wer andere beruflich und privat voranbringen möchte, darf selbst nicht stehen bleiben. Weiterbildung ist für Coachs und Trainer im doppelten Sinne Pflicht. Es gilt, die eigenen Kompetenzen regelmäßig zu überprüfen und aufzufrischen: mittels Training, Coaching oder mit Online-Lernangeboten.“ Coachs und Trainer müssen zudem deshalb in ihre eigene Weiterbildung investieren, weil sich die Aufgaben und Angebote dieser Berufe permanent erweitern: „Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Wenn Coachs und Trainer ihre Kunden und Klienten fit für diesen Wandel machen wollen, dürfen sie selbst nicht stehen bleiben. Sie müssen investieren, Trends aufnehmen und sich selbst immer wieder neu herausfordern. Nur so können sie Qualität anbieten und als Konstante im Wandel wirken“, so Susanne Lübben weiter. Eine neue Herausforderung für viele Coachs und Trainer ist auch die Erweiterung ihres Repertoires um digitale Angebote: Coaching und Training im Netz, mit Smartphones oder Tablets. 64 Prozent haben der dvct-Umfrage zufolge bereits selbst E-Learning-Angebote wahrgenommen.

dvct-Webinar zum Praxistransfer von Bildungsangeboten
Der dvct bedient die Nachfrage seiner Mitglieder nach Bildungsangeboten mit Webinaren, die Trainern und Coachs den Schritt in die Online-Welt erleichtern. So liefert ein Webinar für dvct-Mitglieder Ende November 2017 Empfehlungen für den nachhaltigen Praxistransfer von Training und Coaching. Dazu erhalten die Teilnehmer Tipps und Anregungen aus der Neurowissenschaft und aus der Spiele- und Gaming-Industrie.

Zertifizierung für Coachs so gut wie Standard
89 Prozent, und damit die überwiegende Mehrheit der befragten Coachs, kann die eigene Coaching-Kompetenz und Professionalität mit einer Zertifizierung durch den dvct oder andere Gremien nachweisen. 17 Prozent sind sowohl als Trainer als auch als Coach zertifiziert. Folgerichtig zählt die Zertifizierung für die meisten (71 Prozent) zu den wichtigsten Aufgaben und Leistungen des Berufsverbandes für Coaching und Training dvct.
Eine Zusammenfassung der dvct-Mitgliederbefragung ist auf www.dvct.de abrufbar.

Der dvct (gegründet 2003) ist der größte Verband für Coaching und Training in Deutschland. Er fördert Qualifikation und Ansehen von Coachs und Trainern und entwickelt Verfahren zur Qualitätssicherung und -beurteilung von Coachings- und Trainingsleistungen. Heute hat der dvct annähernd 1600 Mitglieder.

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Pressekontakt:
Deutscher Verband für Coaching und Training (dvct) e. V.
Britta Buchtien
Gotenstr. 19, 20097 Hamburg
Fon: 040 21997754, Fax: 040 98762444
Mail: office@dvct.de